Psychedelische Plattencover

Die psychedelisch anmutenden Plattencover des Psychedelic Rock nicht nur aus den Sixties stehen bis heute für eine Entgrenzung der Kunst und sind auch heute noch interessant und inspirierend.

Die Diashow “It’s Psychedelic Baby! 123 handverlesene Psychedelic- und Garage-Rock-Alben von 1966 bis heute” war eines der Highlights auf der Psychedelic Party in der Rasteder Musikkneipe “Kuhstall” – hier noch einmal zu sehen zum Staunen und Schwärmen und unterlegt mit Songs aus dem Album “Polygondwanaland” der phänomenalen australischen Multi-Genre-Band “King Gizzard & the Lizard Wizard” (die diese Platte ihren Fans zur freien Verwendung überlassen haben. Thanks a lot! :-))

Goin‘ Underground – A Psychedelic Trip

Die Rasteder Musikkneipe „Kuhstall“ wartet am 17.11.2018 ab 19:00 Uhr mit einem ganz besonderen Event auf. Getreu dem Motto „Goin‘ Underground – A Psychedelic Trip“ wird an diesem Abend psychedelischer Rock vor allem aus den bunten Sixties gespielt, bei dem neben den bekannten Klassikern dieser Musikrichtung auch sehr viele Raritäten und unbekanntere Stücke zu hören sein werden. Aber auch spätere Ausprägungen psychedelischer Musik sind im Programm enthalten.

Als wesentliche Gemeinsamkeit der Songs des „Psychedelic Rock“ lässt sich – bei einer außerordentlich großen Bandbreite der Musik – die Verwendung atmosphärisch ungewöhnlicher und neuartiger Klänge und Instrumente sowie der bisweilen experimentelle Umgang mit Songstrukturen festhalten.

Die psychedelische Spielart der Rockmusik – unter dem Begriff “Psychedelic Rock” oder auch „Acid-Rock“ zusammengefasst – ist eine der wenigen Underground-Strömungen in der Rockmusik, die sich ihre Wirkung und ihren Einfluss bis heute bewahrt hat. Bands wie The 13th Floor Elevators mit ihrer LP „The Psychedelic Sounds Of The 13th Floor Elevators“, aber natürlich auch The Beatles, The Byrds, The Doors, Jefferson Airplane, The Jimi Hendrix Experience oder Pink Floyd haben von etwa 1965 bis 1968 – der Blütezeit des „Psychedelic Rock“ in den Sixties – dieser Musik ihren Stempel aufgedrückt, wobei jedoch nicht alle genannten Künstler “Psychedelic Rock” spielten, sondern oftmals lediglich psychedelische Elemente in ihre Musik einfließen ließen.

In den 1980er Jahren – der Phase der „Neo-Psychedelia“- fügten Bands wie Suicide oder Spacemen3 dem “Psychedelic Rock” in hohen Dosen Elemente wie elektronische Sounds oder monotone Wiederholungen (sog. Loops) und fortschreitend düstere Texte hinzu, während seit den 1990er Jahren viele Protagonisten des Genres die metallischen und tiefdröhnenden Gitarrenwände des „Stoner Rock“ in ihre Stücke einwoben.

Bis in die Gegenwart hinein scheint die kreative Kraft des „Psychedelic Rock“ ungebrochen zu sein, wenn auch die Musik der zahlreichen aktiven jungen Bands in diesem Genre heute eher als „Space Rock“ bezeichnet wird, deren Markenzeichen nicht selten lange, trippige, „spacige“ Songs sind, die vielfach komplett ohne Gesang dargeboten werden.

„Goin‘ Underground – A Psychedelic Trip“ präsentiert eine oft überraschende Musik von lieblich bis ungewöhnlich, die mancher Besucherin und manchem Besucher wie ein Besuch in einem akustischen Disneyland vorkommen wird – ein Besuch, der keinen Mut, sondern lediglich Neu-gierde erfordert … Der Eintritt ist frei!

Die Musikkneipe „Kuhstall“ ist bei Veranstaltungen rauchfrei. Vor dem Haus werden Stehtische sowie nötigenfalls Heizpilze bereitgestellt. Parkplätze sind auf dem Gelände des benachbarten „Schützenhofs“ in großer Zahl vorhanden.

„Goin‘ Underground – A Psychedelic Trip“
Zeit: Samstag, 17. November 2018, ab 19:00 Uhr
Ort: Musikkneipe „Kuhstall“ in Rastede, Mühlenstraße 27
Nähere Infos unter: www.music2stay.de
Veranstalter: Heino und Bertina Engels, Rastede